Pfand und Leergut auf dem Kassenbon: so behält Ihr Haushaltsbuch den Überblick
27. September 2026 · ReceiptIQ AI
Kurz gesagt: Pfand ist kein Lebensmittel. ReceiptIQ AI erkennt Pfand- und Leergut-Zeilen auf dem Kassenbon automatisch und ordnet sie als eigene Position der Kategorie „Steuern“ zu — der Kategorie der App für Steuern und Gebühren — statt sie in die Lebensmittel-Ausgaben einfließen zu lassen. Ihr Lebensmittelbudget zeigt so, was tatsächlich gegessen und getrunken wurde, während Pfand und Leergut daneben sichtbar bleiben.
Warum Pfand das Lebensmittelbudget verzerrt, wenn es falsch landet
Ein Kasten Wasser mit sechs Flaschen kostet vielleicht 3,18 € — plus 3,00 € Pfand, das später zurückerstattet wird. Landet der ganze Betrag von 6,18 € als „Lebensmittel“, sieht das Budget für diesen Einkauf fast doppelt so hoch aus wie tatsächlich für Getränke ausgegeben wurde. Bei Kästen, die regelmäßig gekauft und zurückgegeben werden, summiert sich diese Verzerrung über Monate. Ein Haushaltsbuch, das Pfand nicht getrennt ausweist, zeigt am Ende nicht, wie viel wirklich für Lebensmittel ausgegeben wurde.
Wie ReceiptIQ AI Pfand und Leergut einordnet
Beim Scannen erkennt die App Pfand- und Leergut-Zeilen auf dem Kassenbon als eigene Position, getrennt vom Artikel darüber, und ordnet sie der Kategorie „Steuern“ zu — das ist in der App die Kategorie für Steuern und Gebühren, nicht ausschließlich für Finanzamt-Steuern. Leergut, also zurückgegebene Pfandflaschen, wird ebenfalls dieser Kategorie zugeordnet, aber als negative Position. Bezahltes Pfand und zurückgegebenes Leergut erscheinen dadurch getrennt nebeneinander in derselben Kategorie, statt sich unsichtbar zu verrechnen.
Der Name „Steuern“ ist ein Standardname, keine feste Vorgabe: Die Kategorie lässt sich in den Einstellungen jederzeit umbenennen, zum Beispiel in „Pfand“ oder „Steuern & Pfand“, oder einzelne Positionen lassen sich von Hand in eine andere Kategorie verschieben.
Beispiel: ein Lidl-Kassenbon mit Pfand und Leergut
Beispiel: ein nachgebildeter Lidl-Kassenbon aus unserem deutschen Testsatz (Frankfurt-Layout, Januar 2026); das Ergebnis ist genau das, was ReceiptIQ AI daraus liest. Verifiziert auf dem Produktions-Scanner am 27. September 2026.
- Pfand3,00
- Leergut−0,25
- Wasser 6x1,5l3,18
- Lidl Plus Rabatt−0,50
- Milbona Quark 500g0,79
- Gouda mittelalt2,99
- Bauernbrot 750g1,19
- Äpfel Gala0,70
- Frische Vollmilch 1l0,99
- Bananen2,09
- Küchenrolle1,49
Bezahlt wurden 3,00 € Pfand, zurückgegeben 0,25 € Leergut — netto 2,75 €, gut sichtbar getrennt von den 11,43 € Lebensmittel. Zusammen mit den 1,49 € Haushaltswaren ergibt das wieder die gedruckte Summe von 15,67 €.
Funktioniert bei REWE, EDEKA, Lidl und ALDI
Die Erkennung von Pfand- und Leergut-Zeilen wurde an Kassenbons dieser Ketten geprüft. Mehr zur Erkennung jeder Position auf dem Kassenbon, nicht nur Pfand, unter Kassenbon Scanner mit KI.
Ehrliche Grenzen
- Ein stark verknitterter oder verblasster Kassenbon kann falsch gelesen werden — ein gerades, gut ausgeleuchtetes Foto verbessert das Ergebnis spürbar.
- Die Kategorie heißt standardmäßig „Steuern“, nicht „Pfand“ — sie lässt sich in den Einstellungen umbenennen.
- Jede Position und ihre Kategorie lassen sich in der App jederzeit von Hand korrigieren, falls eine Zuordnung nicht passt.
Preise
Die ersten 30 Belege — auch von Hand erfasste — sind kostenlos, ganz ohne Konto. Danach kostet Premium 1,99 € im Monat oder 17,99 € im Jahr und schaltet unbegrenztes Scannen, PDF- und CSV-Export sowie Familienfreigabe für bis zu vier iPhones mit einem Abo frei. (Preise im deutschen App Store; Österreich 17,99 €, Schweiz 15 CHF pro Jahr).
Mehr zum Erkennen jeder einzelnen Position: Kassenbon Scanner mit KI. Für ein Haushaltsbuch ganz ohne Konto und Bankverbindung: Haushaltsbuch ohne Bankverbindung.
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